Interkultureller Austausch
Regelmäßig organisieren wir Workcamps in Nairobi, um aktiv an der Projektarbeit teilzunehmen. Vor allem ermöglichen wir auf diese Weise den Kontakt und Austausch zwischen jungen Kenianern und Deutschen. Vor Ort arbeiten wir in den bestehenden Angeboten des Projekts mit, bieten jedoch auch eigene Kurse und Workshops an,
Beatboxing
In der ersten Woche unseres Aufenthaltes in Nairobi wurden uns die verschiedenen Projekte vorgestellt.
In der zweiten Woche begannen wir damit, unseren Plan den Kindern und Jugendlichen in den verschiedenen Projekten „Beatbox“ Workshops anzubieten, umzusetzen. Da man für „Beatbox“weder Instrumente noch irgendwelche anderen Hilfsmittel benötigt, erschien uns dieser Workshop sinnvoll. Zunächst klärten wir sie über die Geschichte des „Beatboxing“ auf, um dann zu den ersten Übungen überzugehen. Von Anfang an waren die Jugendlichen sehr beeindruckt von der Kunst des „Beatboxing“. Allein die Idee Musik mit dem Mund zu machen begeisterte sie. Die Workshops nahmen einen lockeren Charakter an. Dies war allerdings nicht unbedingt ein Nachteil, weil wir durch die ungehemmte Atmosphäre die Gelegenheit hatten auch den interkulturellen Austausch zu fördern.
DAAD
Am 31. August sagte der DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) einer Präsentation zu. Diese Vorstellung fand im DAAD Regionalbüro für Afrika statt. Bei dieser Gelegenheit zeigten wir ihnen einige Bilder, die von den Slumkindern angefertigt wurden, machten eine kleine Beatboxshow und ließen zwei weitere Jugendliche über ihr Leben und darüber, was die Projekte dazu beitragen, reden. Außerdem sprachen zwei MSDP-Vertreter über die Geschichte und die Struktur der Projekte. Alles in allem war es eine sehr erfolgreiche Präsentation, denn die Zuhörer blieben nicht passiv, sondern steuerten einige gute Ideen bei, die darauf abzielten das Potential und den Bekanntheitsgrad der Projekte zu steigern.
Deutsche Schule Nairobi
Auch das Treffen mit der Deutschen Schule kann als Erfolg bezeichnet werden. Sie zeigten Interesse, die Projekte mit der Arbeit ihrer Sozialgruppe zu verbinden. Dies ist eine Gruppe von Elftklässlern, die eigens dazu eingerichtet wurde, um das Sozialbewußtsein der Schüler zu stärken, da Arm und Reich in Kenia sich sonst selten begegnen. Diese Sozialgruppe soll im Laufe der nächsten Monate die Galerie besuchen, die Slumkids kennenlernen und über die Projekte in der Schule berichten.
